Der Wachturm in der Flur Rütenen in Koblenz (Kanton Aargau, Schweiz) war ein spätrömischer Wachtturm, der zur Grenzbefestigung am Hochrhein gehörte. Der Turm war Bestandteil des Donau-Iller-Rhein-Limes, der ab etwa 260 n. Chr. nach dem Rückzug der Römer vom Obergermanisch-Raetischen Limes als neue Verteidigungslinie diente. Er lag strategisch günstig auf einer Geländeterrasse oberhalb des Rheins, um ihn im Mündungsgebiet der Aare zu überwachen. In der Literatur wird er oft synonym oder im Zusammenhang mit dem bekannteren Wachturm Koblenz-Kleiner Laufen genannt, der sich ebenfalls auf dem Gemeindegebiet befindet. Die Grundmauern des WT in der Flur Rütenen wurden von Archäologen freigelegt und dokumentiert.
Rütenen, Koblenz
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