Typ/Type: Militär - Turm - Steinturm / Military - Tower
Limes: Obergermanischer Limes
RLK: ORL Wp 1/68
Provinz/Province: Germania Superior
Adresse/Address: 56204 Hillscheid, Deutschland
Neben dem Wachturm 1/68 wurde auf Initiative des Landrats des Westerwaldkreises ein Nachbau errichtet. Höhe 15,80 m, Grundfläche 5 x 5 m. Lage 295 m über NN.
Betreut wird der Limesturm durch den Westerwald - Verein Hillscheid, der ein kleines Römisches Museum im Turm eingerichtet hat.
errichtet/built: 1994
Siehe/See Further:
- http://www.limesseiten.de/LIMES/TUERME/01-68.HTML
- http://www.wwv-hg.de/tour5.htm</a></li>
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<h2>Beschreibung: </h2>
<p>Der römische Limes bestand in Obergermanien aus einer hölzernen Palisade, einem V-förmigen Spitzgraben und einem aufgeschütteten Wall. Gesichert wurde die Grenzlinie durch eine dichte Reihe von Wachttürmen mit Sichtverbindung untereinander. Die Truppen waren in Kastellen untergebracht, die unmittelbar am Limes oder weiter im Hinterland lagen.</p>
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<p>Zahlreiche Überreste dieser Grenzanlagen sind vor allem in den Waldgebieten bis heute sichtbar erhalten. lm offenen Gelände ist der Limes dagegen aufgrund intensiver Landwirtschaft und Flurbereinigung eingeebnet, wie auch auf dem rund 1500 m langen Streckenabschnitt zwischen dem Kühlbach und dem Hillscheider Wald.</p>
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<p>Dicht am Originalstandort von Wachtposten 1/68 hat die Gemeinde Hillscheid 1994 einen Limeswachtturm rekonstruiert, der im Innern ein kleines Museum mit römischen Funden beherbergt. Die aus Bruchsteinen errichteten Limestürme hatten in der Regel einen quadratischen Grundriss mit Seitenlängen von rund 5 m und einer Höhe von 10 - 14 m. Sie waren in drei Geschosse eingeteilt mit einem Eingang im ersten Obergeschoss. Dieses Geschoss bildete wahrscheinlich auch den Wohnraum für die 4-8 Mann starke Turmbesatzung. Für den Wachtdienst war das zweite Obergeschoss bestimmt, das mit einem äußeren Umgang versehen war. Das Erdgeschoss diente der Lagerung von Vorräten.</p>
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<p>Der wieder aufgebaute Limesturm von Hillscheid trägt einen weißen Außenverputz mit aufgemalten roten Quaderfugen, wie es durch Ausgrabungen belegt ist. Mit ihren leuchtenden Farben waren die Türme weithin im Gelände sichtbar.<cite class=">http://www.wwv-hg.de/tour5.htm